Klartext: Professionelle Berufsberatung / private Berufsberatung

Professionelle Berufsberatung: Wann geht man dort hin?

Als Schüler oder Abiturient sucht man eine professionelle Berufsberatung auf, beispielsweise:

  • wenn man nicht weiß, welches Studium oder welcher Beruf zu einem passt,
  • wenn man befürchtet, nicht den richtigen Weg für sich zu finden,
  • wenn man hinsichtlich der Richtung unsicher ist,
  • oder wenn man im Studium feststellt, dass man die falsche Wahl getroffen hat (Studienabbrecher).

Kurzum: Man geht zu einer privaten Studienberatung bzw. zu einer professionellen Berufsberatung, wenn man eine sorgfältig überlegte, nachvollziehbare und überzeugende Entscheidung für seine berufliche Zukunft treffen will.

Online-Tests, Agentur für Arbeit, Studienberatung der Unis? Was können sie leisten?

Online-Tests

Die schaden natürlich nicht. Mit Glück erhält man sogar Anregungen. Das Problem ist unter anderem die mangelnde Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft: Wer will sich schon von einer Maschine sagen lassen, was er den Rest seines Lebens machen soll? Nur weil der Online-Test das Ergebnis kostenlos ausspuckt? Kann man darauf vertrauen, dass man nach einem beispielsweise 45-minütigen Test eine zuverlässige Basis für seine wichtigen beruflichen Weichenstellungen bekommen hat? Ein Online-Test bietet eben nicht die Möglichkeit, an entscheidenden Stellen die Untersuchung auszuweiten und wichtige Aspekte zu vertiefen.

Eine private Berufsberatung beinhaltet zahlreiche, ineinander greifende Interviews, Übungen und Tests, die dann vom Berater analysiert und erklärt werden, sehr intensiv und ziemlich lückenlos. Besonderheiten der Persönlichkeit, spezielle Begabungen und Interessen werden im Detail beleuchtet. Eine wirklich professionelle Berufsberatung ist im Ergebnis schlüssig und nachvollziehbar, dadurch glaubwürdig und überzeugend. Und sie ist motivierend, weil sie eine Perspektive aufzeigt!

Agentur für Arbeit

Wenn man schon recht gut weiß, was man machen will, bietet die Agentur für Arbeit professionelle Beratung und viele Informationen zu Studium und Beruf, gerade auch zu Ausbildung ohne Studium. Wenn man bereit ist, sich auf die spezielle Atmosphäre einzulassen, bekommt man dort wertvolle Unterstützung. Man sollte aber wissen, dass es ein strategisches Hauptinteresse der Agentur für Arbeit ist, freie Stellen im Arbeitsmarkt zu besetzen. Hauptinteresse ist eben nicht, junge Menschen zufrieden und erfolgreich zu machen.

Beratung der Unis

Wenn man recht gut weiß, welche Studienrichtungen in Frage kommen, kann man in der Beratungen der Universitäten Hinweise erhalten, welches Studium zu einem passt, wie das Studium aussieht und Einiges mehr. Aber Achtung: die Uni möchte vielleicht, dass man genau an dieser Uni studiert!

Weder die Agentur für Arbeit noch die Studienberatung der Unis können fundierte Empfehlungen für junge Leute geben, die noch ‚keine rechte Idee‘ für ihren beruflichen Weg haben. Soviel Zeit haben sie einfach nicht für den Einzelnen. Das entspricht letztlich auch nicht dem ureigentlichen Interesse dieser beiden Beratungsinstitutionen und ist deshalb nicht der Schwerpunkt ihres Beratungsangebotes.

Ist private Berufsberatung bzw. private Studienberatung teuer? Der Berufsberater, „macht der Kasse“?

professionelle Berufsberatung

Teuer ist bekanntlich ein relativer Begriff, und alles ist relativ, auch die Kosten einer professionellen Berufsberatung. Dennoch:

  • Wer ein Jahr lang ‚das Falsche‘ studiert, verliert nicht nur ca. € 10.000,- an Studiumskosten.
  • Er verliert auch einen ganzen späteren Jahresverdienst, denn das Leben verlängert sich ja nicht ’nach hinten raus‘!
  • Für einen Akademiker macht das im Schnitt einen Verlust von über € 50.000,-.

Dagegen ist ein Honorar für eine professionelle Berufsberatung von € 1.000,- bis 1.500,- eine überschaubare Summe.

Gern liest man in einschlägigen Blogs oder auch in Presseartikeln Kommentare in Richtung: In der privaten Berufsberatung oder professionellen Berufsberatung machen die Berater ‚ordentlich Kasse‘. Durch einfaches Kopfrechnen lässt dieses unbehagliche Gefühl rasch abbauen:

  1. Mit aller Vor- und Nacharbeit braucht eine einzelne private bzw. professionelle Studienberatung einen Aufwand von etwa 12 Arbeitsstunden.
  2. Wenn man zu zweit berät, wie wir bei Freigang zum Erfolg kommen etwa 18 Stunden zusammen.
  3. Zieht man vom Beratungshonorar die beim Berater anfallenden Kosten ab (z.B. Lizenzen für die Nutzung der wissenschaftlichen Tests), kommt man auf einen ’normalen Stundensatz‘.
  4. Der Satz ist vergleichbar mit dem eines qualifizierten Handwerkers oder mit den Stundensätzen in einer ordentlichen Autowerkstatt, weit entfernt vom Stundensatz etwa eines Rechtsanwaltes.

Wie finde ich einen guten privaten Studien- und Berufsberater?

Damit Sie eine Top-Berufsberatung für Ihr gutes Geld bekommen:

  • Achten Sie auf die Qualifikation der professionellen Studien- und Berufsberater!
  • Schauen Sie sich deren Ausbildung und Lebenslauf an!
  • Lassen Sie sich darlegen, was die Inhalte und Ergebnisse der Beratung sind!
  • Schauen Sie auch auf die Referenzen von Beratungsteilnehmern!
  • Nutzen Sie die Gelegenheit für ein Vorgespräch, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen!

Die Berufsbezeichnung ‚Studien- und Berufsberater‘ ist nicht geschützt. Man braucht aber entsprechende Ausbildung und ausreichende Praxis, um die besten Instrumente für eine Begabungsanalyse, Eignungsdiagnostik etc. sinnvoll zusammenzustellen und um professionell damit umgehen zu können. Und man muss das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit jungen Menschen haben.

Mehr Informationen zur Wahl der besten Berufsberatung haben wir in einem separaten Blogbeitrag bereitgestellt.

Die vorstehenden Informationen werden bereitgestellt von Freigang: zum Erfolg, einer professionellen Studienberatung und Berufsberatung für Abiturienten und Studenten. Die Inhalte beziehen sich überwiegend auf eigene Erfahrungen und Einschätzungen.