Gibt es einen Unterschied zwischen einer privaten Studienberatung und einer professionellen Berufsberatung?

Berufsberatung für Realschüler
Private Studien- bzw. Berufsberatung unterscheiden sich primär durch die Zielgruppe

Ja, da kann es Unterschiede geben! Private Studienberatung richtet sich naturgemäß ausschließlich an junge Leute mit Hochschulreife und an Schüler, die in nächster Zeit die Hochschulreife erwerben. Sie ist also für Leute, die studieren „dürfen“.

Professionelle Berufsberatung dagegen kann sich auch an junge Leute mit Hauptschul- oder Realschul-Abschluss richten. Sie spricht also auch an junge Leute an, die noch keine Studienberechtigung haben.

Wenn man beispielsweise als Schüler mit Realschul-Abschluss eine Beratung für den beruflichen Lebensweg sucht, kann man im Internet unter „professionelle Berufsberatung“ nach entsprechenden Anbietern suchen. Man muss dann noch genauer schauen, ob der Anbieter tatsächlich Absolventen von Realschulen berät. Besser also man nimmt in den Suchbegriff „für Realschüler“ bei einer Google-Suche mit auf.

In der Praxis wollen die meisten Anbieter, die sich unter den beiden genannten Begriffen tummeln, die gleichen jungen Leute ansprechen. Und sie bieten ähnliche Beratungsleistungen an. Primär richten Sie sich an Abiturienten. Bei aller Ähnlichkeit auf den ersten Blick: Die Qualität der Leistung ist entscheidend! Denn in der Qualität wird es sehr wohl Unterschiede zwischen den Anbietern geben. Es gilt deshalb, sich gut zu informieren und sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen!

Nebenbei gesagt: Die kleinen Wörtchen ‚privat‘ und ‚professionell‘ wollen in jedem Fall zum Ausdruck bringen, dass die Berater die Leistungen gegen Honorar erbringen. Das ist in der Natur der Sache, denn die Anbieter erhalten keine öffentlichen Mittel.

Beide Bezeichnungen lassen in ihren Wortkombinationen nicht erkennen, mit welchen Instrumenten die Beratung zu ihren Ergebnissen kommt. Dazu gehören nämlich Begabungsanalyse, das heißt die Analyse der Fähigkeiten, der Interessen, die Ermittlung der Persönlichkeitsstruktur (unter anderem berufstypologisch) und des individuellen Motivationsprofils. Die Beratung befasst sich überdies mit den Vorstellungen zu Lebenszielen und zur Lebensweise der Kandidaten. All diese Aspekte verdichten sich in der Beratung zu Empfehlungen für einen erfolgreichen Berufsweg.

Berufsberatung für Schüler mit Realschul-Abschluss und mit Ambitionen für ein späteres Studium

Im Mittelpunkt jeder Beratung stehen dabei folgende Fragen: Kann für Sie als Realschüler Ihr Weg zu einem Studium führen? Oder bieten sich eher andere Wege zur Qualifizierung an,  wie beispielsweise zunächst eine Ausbildung? Eventuell dann später eine Weiterbildung bzw. eine höhere berufliche Qualifizierung? Welcher Weg wird ihren persönlichen Vorstellungen hinsichtlich beruflichem Erfolg gerecht?

Gerade was Realschüler betrifft, ist der Weg im deutschen Bildungssystem zu einem Hochschul- oder Fachhochschul-Zugang ja oft nicht sehr weit. Wenn man als Realschüler die spätere Aufnahme eines Hochschulstudiums mit in Erwägung zieht, ist es deshalb sehr sinnvoll, sich an eine Beratung zu wenden, die beide Gruppen berät, sowohl junge Leute

  • mit Hochschulreife
  • wie auch ohne Hochschulreife.

Dabei ist es unerlässlich, dass der Berater sich

  • im Bereich der Aufstiegsfortbildungen und
  • den Weiterbildungsmöglichkeiten

der so genannten ‚beruflich Qualifizierten‘ gut auskennt.

Unsere Beratung für Realschüler mit Interesse an einer besseren Berufsperspektive

In unsere private Beratung Freigang zum Erfolg kommen des öfteren Kandidaten mit Realschulabschluss, die eine bessere berufliche Perspektive anstreben. Deshalb schließen sie das Erreichen einer Studienberechtigung für sich gedanklich mindestens nicht aus. Manchmal sind sie mit dem eingeschlagenen Berufsweg nicht zufrieden und fragen sich, ob es andere Berufswege für sie gibt und welche das sein könnten.

Diese jungen Leute haben nach einem Realschul-Abschluss meistens bereits eine berufliche Ausbildung absolviert und zum Teil schon weitere berufliche Qualifizierungen erworben. Beispiele staatlich geprüfter Techniker oder staatlich geprüfter Betriebswirt. Je nach Ausgangslage möchten sie nun von ‚kompetenter Seite‘ einmal wissen:

  • Welche alternativen Berufswege mit welchen Karrierechancen bieten sich an? Was passt zu mir? Was kann ich leisten?
  • Wage ich den Schritt an eine Hochschule? Schaffe ich das? Bringt mich das weiter?

Jungen Leute mit Realschul-Abschluss und mit fortgeschrittenem Berufsweg stellen sich dabei ganz spezifische Fragen.

  • Werde ich mit meinen Mitstreitern mithalten können?
  • Habe ich das nötige Grundwissen (z.B. in Mathe), um den Anforderungen gerecht zu werden?
  • Inwieweit habe ich tatsächlich die Motivation, mich weiter zu qualifizieren, oder bin ich vielleicht nur momentan unzufrieden mit meiner Situation?

In jedem Fall bedarf es hier einer individuellen Analyse und sehr sorgfältigen Erörterung.

Die vorstehenden Informationen werden bereitgestellt von Freigang: zum Erfolg, einer professionellen Studienberatung und Berufsberatung für Abiturienten und Studenten. Die Inhalte beziehen sich überwiegend auf eigene Erfahrungen und Einschätzungen.